Hornhauthobel oder Hornhautraspel?

Ist die Hornhautentfernung mit diesen Geräten wirklich empfehlenswert?

Der Aufbau von Hornhauthobel und Hornhautraspel ist sehr ähnlich, die Klinge bei dem Hornhauthobel ist deutlich schärfer, was Ihn dadurch gerade bei dicker Hornhaut auch effizienter macht.

Sie sind recht günstig und zugegeben, die Effizienz ist beeindruckend. Denn bei jeder erfolgreichen Abtragung, entfernen Sie einen Streifen Hornhaut, etwa in der Breite der Klinge. Links und rechts dieses Abschnittes verbleibt aber typisch für einen Hobel ein Rand, glatte gleichmäßige Füße zu erreichen ist somit eine echt Meisterleistung. Der Hornhauthobel ist ein Werkzeug, mit hoher Verletzungsgefahr und könnte aus gutem Grund ein Logo sein, da es mittlerweile deutlich bessere Alternativen gibt, wie zum Beispiel die elektrischen Hornhautentferner, Hornhautcremes oder Hornhaut Socken, unsere Artikel zu diesen Produkten finden sie im Produktbereich unserer Website.

Anwendung von Hornhauthobel und Hornhautraspel

Vor der Behandlung der Füße mit einem der beiden Geräte ist ein Fußbad oder auch ein Fußpeeling sehr ratsam, da durch das Fußbad die Haut gut eingeweicht wird und sich anschließend besser abtragen lässt. Ein Fußpeeling entfernt die abgestorbene Hautzellen und erleichtert auf diesem Weg die Abtragung der überschüssigen Hornhaut.

Hornhaut sollte grundsätzlich nur in Schichten abgetragen werden, daher ist eine regelmäßige Entfernung notwendig, um die Füße dauerhaft von Hornhaut zu befreien. Auf Grund ihres Aufbaus eignen sich der Hornhauthobel und die Hornhautraspel für unterschiedliche Zwecke jeweils besser als andere. 

Der Hornhauthobel eignet sich am besten für die Entfernung von starker Hornhaut am Anfang einer Behandlung und die Hornhautraspel eignet sich besser für die regelmäßige Nachbehandlung der Füße  um keine neue Hornhaut entstehen zu lassen. Da die Raspel feiner ist, eignet sie sich auch besser zur Entfernung der Hornhaut an empfindlichen Stellen des Körpers. Nach dem Hobeln die Füße gut eincremen! Es ist besser, den Hobel öfter anzuwenden, als Deine Hornhaut zu verletzen. Verletzte Hornhaut bildet sich stärker nach.

Hohe Verletzungsgefahr!

Die Gefahr, sich zu verletzten, ist enorm groß, denn Hobel haben, eine Klinge, welche sich von der Schärfe mit einer Rasierklinge messen kann. Mit diesem Gerät soll man nun den Fuß behandeln und die Hornhautschichten abtragen und als Ergebnis zum Beispiel eine von Hornhaut befreite Ferse vorfinden. Das Risiko sich zu verletzen ist dabei klar und deutlich vorhanden, wenn man beispielsweise zu viel Hornhaut entfernt. 

Selbst wenn man die offensichtliche Verletzunggefahr, die die Klinge eines Hornhauthobels mit sich bringt, ausser Acht läßt, so ist dieses Instrument an sich schon eher ungeeignet, um als Resultat einer Hornhautentfernung eine schöne, runde und vor allem glatte Ferse vorzufinden. Dies liegt wie im ersten Abschnitt erläutert an der Schnittkante die entsteht. Ein guter Hornhauthobel hat nicht nur eine grobe und eine feine Seite, sondern ermöglicht es Dir auch, die Klingen auszutauschen. Nur scharfe Klingen führen zum Erfolg, denn mit einer stumpfen Klinge übst Du automatisch stärkeren Druck aus. Das führt schnell zu Verletzungen.