Wie entsteht Hornhaut?

In  der innersten Schicht der Oberhaut, der Basalschicht produzieren lebende Basalzellen fortwährend durch Zellteilung sogenannte Keratinozyten und schieben diese stetig nach oben Richtung Hautoberfläche.

Die Keratinozyten verändern sich im Laufe Ihrer Wanderung nach oben zu sogenannten Korneozyten, den eigentlichen Hornzellen, denn sie verhornen zunehmend durch die eigene Produktion von Keratin.

Sie verlieren ihren Zellkern und werden immer flacher. In der äußersten Schicht der Epidermis, der Hornschicht angekommen, sind aus den Korneozyten eine Vielzahl von toten Hautschichten geworden. In der Regel sind diese zwischen 0,03 und 0,05 Millimeter dick. An den Handinnenflächen und den Fußsohlen ist die Hornschicht bis zu mehrere Millimeter dick. Diese abgestorbenen Zellen, die keinen Zellkern oder keine Zellorganellen haben, schilfern bei gesunder Haut unmerklich ab.

Diese abgestorbenen Zellen, die keinen Zellkern oder keine Zellorganellen haben bilden die Hornschicht und schilfern bei gesunder Haut unmerklich ab.

 

Hautschicht
Fuß mit Hornhaut

Fazit

Dieser Vorgang ist ganz natürlich und notwendig, um die Haut nach und nach zu erneuern. Er erfolgt normalerweise, ohne dass diese Abschilferungen für das menschliche Auge sichtbar werden. Nur wenn in dem Prozess eine Störung vorliegt und als Folge davon Aggregate von 500 oder mehr Zellen sich auf einmal aus der Haut heraus lösen, kann man dies in Form von Hautschuppen erkennen.

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